• Stefan Schmidt

Erweiterung Steinbruch Albeck

Die Firma Eckle GmbH, Tochterunternehmen der Klaus GmbH & Co.KG betreibt den Kalkstein-Steinbruch und das Schottwerk in Albeck mit einem Abbau-Volumen von ca. 300.000 t Jahresleistung. Für die bisher genehmigte Laufzeit bis 2022 ist aktuell eine Verlängerung und Erweiterung der Abbaufläche beantragt.



Des Weiteren betreibt das Unternehmen auf dem Gelände eine moderne Recyclinganlage. Die Recyclinganlage dient der Aufbereitung von Boden, Bauschutt und sonstigen mineralischen Material mit dem Betrieb von mobilen Brech- und Siebanlagen. Hierzu wurden entsprechende befestigte Lager- und Rangierflächen, Schüttgutboxen und geschützte Hallenlagerkapazitäten geschaffen.

Der Abbau des Kalksteins bedingt eine Wiederverfüllung in Form einer DK0-Deponie und spätere Rekultivierung des gesamten Areals. Alle drei Standbeine Steinbruch, Recyclinganlage und Deponie bedingen einander.


Der Kalkstein ist Grundlage für Straßen- und Wohnungsbau und findet sich auch in unserer Zahnpasta. Bauschutt und mineralische Abfälle werden sortiert, zu Recycling-Baustoffen aufbereitet und finden vielseitige Wiederverwendung als Sekundärbaustoffe im Straßen- und Erdbau, Hoch- und Tiefbau. Mit der DK0-Deponie schießt sich der Kreis. Das abgebaute Material und das dadurch entstandene Loch im Boden wird mit rein mineralischen vorsortierten Bau- und Abbruchabfällen, mit Bodenaushub und Straßenaufbruch wieder verfüllt. Abbruch- und Bauabfälle entstehen bei Erneuerung unserer Infrastruktur und unserer Städte und Entsorgungsmöglichkeiten sind rar.

Der Steinbruch mit seinen 3 Standbeinen leistet einen positiven Beitrag für unsere Gesellschaft und Stoffkreislauf.



Auf die Sorgen der Anwohner Albecks bzgl. Staubentwicklung, Lärm- und Verkehrsbelastung wird Rücksicht genommen. Der Steinbruch befindet sich etwa 2 km Westlich der Ortslage. Dadurch das sich die Erweiterung in Richtung Westen vom Ort weg entwickelt ist zukünftig mit einer geringeren Staub- und Lärmbelastung zu rechnen. Die Verkehrsbelastung wird auf Grund der gleichen Abbaugeschwindigkeit auf gleichem Niveau bleiben. Mit einer Verschlechterung der Lebensqualität ist somit nicht zu rechnen.

 

Als Ortschaftrat unterstütze ich die Erweiterungspläne und den Recyclingpark, weil wir gesamtgesellschaftlich den Rohstoff, den Recyclingbetrieb und auch die DK0 Deponie benötigen. Alle Umweltaspekte werden durch die Firma beachtet und durch die Behörden überwacht: Abfallstoffe werden durchgängig beprobt, Abdichtungen werden hergestellt, Oberflächenwasser wird kontrolliert abgeführt, Staubbelastungen werden durch Sprinklerung reduziert und die Verkehrs- und Lärmbelastung wird durch festgelegte Betriebszeiten eingeschränkt.

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